Halteverbotszone einrichten: Überblick über Vorteile und Möglichkeiten

Im Verkehrsrecht sind die Schilder die Grundlage von Befugnissen oder eben auch Verboten. Sofern diese Regeln missachtet werden, können Bußgelder- oder Bußgelder verhängt werden. Einige dieser Verkehrszeichen dürfen auch für sich genutzt werden (Selbstzweck), sofern eine Genehmigung vorliegt. Dazu zählt die Halteverbotszone.

Die Halteverbotszone im Falle einer Entrümpelung oder eines Umzugs kann zum Beispiel geschehen, um zu verhindern, dass sich andere Fahrzeuge auf den Platz stellen. In diesem Ratgeber werden die Vorteile nochmals genannt und die Möglichkeiten eräutert.

Übrigens: Der Begriff „Halteverbotszone“ ist etabliert, aber eigentlich handelt es sich hier um eine eingeschränkte Variante des Parkverbots.

Kurzfristige Halteverbotszone einrichten: Für den privaten Gebrauch

Die Einrichtung einer kurzfristigen Halteverbotszone stellt kein Problem dar – auch nicht für den privaten Gebrauch. Das typische Szenario hatten wir zum Anfang beschrieben: Umzug oder Entrümpelung. Es kann aber auch genutzt werden für jede andere Situation.

Ein Grund für eine Halteverbotszone könnte auch sein, wenn ein Hausverwalter die Schlüssel wechseln möchte, weil die Haustüren mit einem Einbruchsschutz versehen werden sollen. Für diese Anliegen empfehlen wir den Schlüsseldienst Adler aus Karlsruhe. Dieser Dienstleister wäre für Sie auch da, wenn Sie sich aussperren.

Weitere Gründe wären aber auch Straßenfeste, Filmdrehs oder eine Feier (Stadtfeier, Firmenfeier) und ähnliches. Ohne eine Genehmigung darf dies aber nicht passieren – es könnte zu Ärger führen mit dem zuständigen Ordnungsamt.

Welche Kosten entstehen bei einer Halteverbotszone?

Die Straßenverkehrsbehörde wird die Genehmigung und auch die Schilder nur gegen eine Gebühr herausgeben. Diese Vorgehensweise ist sowohl bei kleineren als auch bei größeren Städten gängig – kostenlos werden diese nie hergeben.

Die Höhe der Kosten variieren jedoch von Ort zu Ort. Das ist aber gar nicht so interessant, vielmehr sollte sich um ein Komplettservice gekümmert werden. Einen solchen Service bieten wir für Karlsruhe und Umgebung an.

Wir übernehmen dabei die Bereitstellung und auch die Lieferung der Schilder, übernehmen die Behördengänge und stellen die Beantragung ebenfalls. Die Gesamtkosten werden höher ausfallen, aber Sie ersparen sich auch Zeit und Nerven.

Was passiert wenn jemand die Halteverbotszone nicht berücksichtigt?

Wenn ein Fahrzeug die Halteverbotszone nicht berücksichtigt, dann könnte jemand vom Ordnungsamt ein Knöllchen verteilen – in der Regel liegen diese Kosten bei 35 Euro. Wenn das Fahrzeug aber abgestellt wird, während der Umzug oder die Entrümpelung in Gange ist, dann haben Sie die Handhabe, das Fahrzeug umgehend abschleppen zu lassen.

Wenn Sie den Parkplatz mit Stühlen absperren, dann haben Sie diese rechtliche Grundlage nicht. Jeder kann die Stühle beiseite schaffen und sein PKW hier abstellen. Generell ist das nie eine gute Idee, denn es kann passieren, dass ein Fahrzeugführer „schläft“ und sein Fahrzeug hieran beschädigt. Für den Schaden müssen Sie dann aufkommen.

Fazit: Eine Halteverbotszone einrichten lohnt sich

Mit einer Halteverbotszone erlangen Sie die rechtliche Grundlage und Sie sind stets auf der sicheren Seite. Die Einrichtung mitsamt der Schilder wird sich in Eigenregie auf bis zu 150 Euro belaufen. Wenn ein Komplettservice beauftragt wird, dann wird dieser Preis noch leicht ansteigen – aber Sie müssen sich dann um nichts mehr kümmern und sparen sich einige Stunden, die Sie eher mit anderen Dingen im Leben verbringen können.

Woran eine seriöse Umzugsfirma zu erkennen ist

Wie und wo finde ich das beste Umzugsunternehmen? Die wichtige Frage stellt sich vielen Menschen, bei denen ein Umzug ansteht. Denn was auf den ersten Blick ganz einfach aussieht, Stichwort Googeln, gestaltet sich letztlich nicht selten doch als alles andere als einfach. Weder muss die die teuerste Offerte die beste sein noch das vermeintlich günstigste Angebot. Im Gegenteil kann einen dieses manchmal teuer zu stehen kommen. Im Internet und auf dem Markt sind auch Betrüger unterwegs, das ist sicher kein Geheimnis.

Bis zu zehn Millionen Menschen ziehen pro Jahr in Deutschland um. Wer schon einmal den Wohnort gewechselt hat, weiß, wie stressig das sein kann. Ein Umzug kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch Geld. Viele Menschen beauftragen deshalb ein Umzugsunternehmen, und führen den Umzug nicht in Eigenregie durch. Dabei ist man mit einer Firma nicht automatisch auf der sicheren Seite. Es sind Fälle bekannt, wo die Umzugshelfer plötzlich verschwanden oder, und das ist häufiger der Fall, der Umzug schließlich deutlich teuer wird, als im Angebot angepriesen. Schwarze Schafe gibt es überall, doch damit Sie keinen Betrügern auf den Leim gehen, finden Sie hier einige hilfreiche Tipps:

Erfahrungen und Bewertungen
Am zuverlässigsten sind nicht lange zurückliegende Erfahrungen und Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Berichten diese nur Gutes über ein Umzugsunternehmen, dann muss es schon mit dem Teufel zugehen, wenn bei Ihnen etwas schiefgeht. Lassen Sie sich ausführlich von den Erfahrungen erzählen.
Bis zu einem bestimmten Grad geben auch Bewertungen im Internet ein zuverlässiges Bild ab. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass es hier auch zu Manipulationen kommt und falsche Bewertungen angegeben wurden. Schauen genau in die negativen Bewertungen und überlegen Sie, wie glaubhaft diese sind. Sollten viele Menschen wiederholt von ähnlichen Missständen berichten, ist anzunehmen, dass sie der Realität entsprechen.

Angebote gut checken
Nehmen Sie, wie oben beschrieben, nicht alles für bare Münze, was in Vergleichsportalen oder Internetforen geschrieben wurde. Ist als Kontakt nichts weiter als eine Telefonnummer zu finden, ist sofort höchste Vorsicht angeraten. Schauen Sie in das Impressum, ob die Angaben dort vollständig sind. Nachdem Sie ein Angebot erhalten haben, sollten Sie prüfen, ob alle Leistungen, die im Vorfeld besprochen wurden, auch tatsächlich darin aufgelistet sind. Dazu gehören beispielsweise: Verpackungsmaterialien wie Umzugskartons, Folien, Decken und Kleiderboxen, Arbeitszeit der Umzugshelfer, Einrichtung von Halteverbotszonen, Extras wie Ein- und Auspackservice, Möbelmontage, ggf. auch die Küchenmontage und eine Umzugsgutversicherung (siehe unten).

Zusatzleistungen
Ein Umzug geht über den reinen Möbeltransport hinaus. Der Preis erhöht sich um die Anzahl und Art der Dienstleistungen, die zum Angebot dazugehören. Im Falle von Halteverbotszonen für den LKW am alten und neuen Wohnort gilt: Die Schilder müssen drei Tage vor dem Umzugstermin aufgestellt werden und zuvor behördlich genehmigt worden sein. Ein seriöses Unternehmen schaut sich die Situation vor Ort entweder selbst an oder wird Sie dazu eingehend befragen. Ganz wichtig sind auch die Umzugsmaterialien (siehe oben), ohne die der Umzug nicht möglich ist. Auch in diesem Punkt wird Sie das Unternehmen sicher beraten und den Bedarf im Vorfeld abklären. Kartons und so weiter erhalten Sie entweder zur Miete oder zum Kauf, ganz wie Sie wünschen. Stellen Sie zudem Überlegungen darüber an, ob Sie Ihre Möbel selbst demontieren und wieder aufbauen möchten. Denken Sie an komplexe Systeme wie eine Einbauküche. Dies wäre eine wichtige Zusatzleistung, sollten Sie zwingend Hilfe von Profis benötigen.
Die Menge des Transportguts, der Transportweg und die Zusatzleistungen fließen in die Preisbildung Ihres Umzugs ein. Da hier die Unternehmen den größten Spielraum haben, sollten Sie besonders genau auf diesen Teil schauen.

Kostenlose Vor-Ort-Besichtigung
Seriöse Umzugsfirmen bieten fast immer eine kostenlose Besichtigung vor Ort an. Dabei werden das Umzugsvolumen, der Transortweg und eventuelle Schwierigkeiten (Bedarf an besonderen Hilfsmitteln) abgeschätzt. Manchmal ist eine Entrümpelung, beispielsweise des Kellers oder Dachbodens, nötig. Spricht Sie der Berater nicht selbst darauf an, machen Sie Ihn auf diesen Punkt aufmerksam. Unternehmen mit großer Erfahrung fällt es leicht, Angebote auch kostenlos per E-Mail oder telefonisch zu erstellen. In einem solchen Fall werden Ihnen detaillierte Fragen gestellt, die Sie zwingend so wahrheitsgemäß wie möglich beantworten müssen. Vereinbaren Sie im Rahmen der Besichtigung beziehungsweise der Umzugsberatung direkt einen Festpreis. Sofern Sie alle Angaben korrekt gemacht haben, spielt es später keine Rolle mehr, wie viel Zeit der Umzug tatsächlich in Anspruch nimmt.

Erfahrung
Vor allem in den Großstädten gibt es sehr viele Umzugsunternehmen. Die Firmengeschichte und damit das Maß an Erfahren kann ein wichtiger Faktor für die Zuverlässigkeit sein. Eine professionelle Firma, die sich seit vielen Jahren auf dem Markt behauptet, verfügt zumeist über eine hohe logistische Kompetenz und hat spezielle Hilfsmittel, wie beispielsweise einen Möbelaufzug. Sie können bei der Angebotseinholung einfach stichprobenartig fragen, ob es ein Problem darstellen würde, ein Klavier vom fünften Stock zum Transporter zu befördern.

Vertrag
Der Vertrag sollte Ihnen von der Firma immer schriftlich vorgelegt werden. Prüfen Sie, ob daraus die Firmierung (zum Beispiel GmbH) hervorgeht und folgende Dinge aufgeführt sind: Belade- und Abladestelle, Umfang der Güter, Transportweg, Umzugstermin, Zusatzleistungen, Zuschläge und natürlich der Preis. Außerdem sollte das Unternehmen seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Haftungsinformationen mitsenden.

Bezahlung
Wurde ein Festpreis ausgehandelt, sollte dieser unbedingt schriftlich fixiert sein und alle vereinbarten Dienstleistungen enthalten. Die Bezahlung erfolgt per Überweisung oder in bar. Lassen Sie sich niemals auf Vorauskasse ein. Rechnungen werden nach dem Umzug beglichen.

Umzugsgutversicherung
Eine Umzugsgutversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Diese beträgt nach §451e des Handelsgesetzbuchs 620 Euro pro Kubikmeter Umzugsgut. Diese gilt vollumfänglich, wenn Sie mit einem seriösen Unternehmen umziehen. Sollte der Wert des Umzugsguts die Versicherungshöhe deutlich überschreiten, ist eine zusätzliche Transportversicherung denkbar. Damit erhalten Sie im Schadenfall und je nach Option den Zeitwert oder den Neuwert des abhanden gekommenen oder beschädigten Gegenstands ersetzt.

Sie können mit hoher Sicherheit davon ausgehen, ein seriöses Umzugsunternehmen gefunden zu haben, wenn alle oder die allermeisten der beschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind. Wir wünschen Ihnen bei Ihrem Umzug viel Erfolg und geben Ihnen zwei letzte Tipps mit auf den Weg: In vielen Fällen sind die Umzugskosten steuerlich absetzbar. Bei berufsbedingten Umzügen werden die Kosten nicht selten ganz oder zumindest in Teilen vom neuen Arbeitsgeber übernommen.